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Blinden- und Sehbehindertenverein
für das Saarland e.V. (BSV-Saar)

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19.01.2008 - Neujahrsempfang des BSV-Saar

Unter der Überschrift: "Blindenverein arbeitet an mobiler Beratung" berichtet die "Saarbrücker Zeitung" über den diesjährigen Neujahrsempfang des BSV-Saar in Dillingen.
Wir zitieren:

Neujahrsempfang des Landesverbandes in Dillingen mit 140 Gästen

Zufrieden in die Vergangenheit und motiviert in die Zukunft blickten die Redner beim Neujahrsempfang des Blinden- und Sehbehindertenvereins. Ein mobiler Beratungsdienst soll Betroffene vor Ort unterstützen.

Dillingen.
"Man sieht nur mit dem Herzen gut", steht in Blindenschrift auf einer dekorierten Tasse, die Herbert Reck, Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenvereins für das Saarland, am Samstag den Ehrengästen überreicht hat. Der Verein hatte zum Neujahrsempfang in das Pfarr- und Jugendheim nach Dillingen eingeladen. Der Verbandsvorsitzende sprach - um beim Zitat des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry zu bleiben - über Dinge, die für das Auge eines sehenden Menschen oft unsichtbar bleiben. "Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben kann nur dann stattfinden, wenn Nachteile ausgeglichen werden", sagte Reck.

Hier sei Hilfe gefordert, von Politik, Verwaltung, kirchlichen und privaten Einrichtungen. Zugleich stellte der Vorsitzende die Frage, wie der Verein selbst Betroffenen besser helfen könne, wie sie besser zu erreichen seien.
Seine Überlegung: Eine mobile Beratung an deren Umsetzung er bereits feile. Betroffene sollen vor Ort besucht werden, um Hilfe zu bekommen. "Mit dem Erreichten können wir zufrieden sein, aber wir haben keine Zeit, uns auszuruhen", sagte der Landesvorsitzende.

Frage des Vertrauens

Ausruhen, das möchte sich auch die Bezirksleiterin des Vereins, Christa Rupp, auf keinen Fall. Zum Jahreswechsel wünschten sich Menschen "ein gesegnetes neues Jahr". Rupp sieht darin den Segen für einen Neubeginn. Als blinder Mensch müsse das Leben geplant, organisiert und abgesprochen sein, ohne Vertrauen in die Umwelt gehe es nicht. Dennoch möchte Rupp den Blick schärfen für neue Perspektiven, einige ihrer Sichtweisen überdenken.

Ihre Gedanken und Ausführungen spiegelten das Motto des Empfangs wider: "Anders sehen, weiter sehen."

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